Martin Odenwald

...begonnen hat segeln bei mir mit Boote bauen.
Als Kind waren es Konstruktionen aus Dachlatten, bespannt mit Leintüchern und Ölfarbe, später kam dann Lärche und Sperrholz dazu. Mit diesen Booten habe ich (ohne Lehrer) kentern gelernt... und auch segeln.
Der Traum war aber immer ein Boot, auf dem man wohnen und reisen könnte...
Privat fahre ich jetzt mit meiner Familie eine 8m Slup. Ein Eigenbau aus Mahagoni, formverleimt in Diagonalbauweise. Begonnen von meinem Onkel und nach seinem frühen Tod von meinem Cousin und mir fertiggestellt. Wir fahren damit seit 15 Jahren im Mittelmeer und an der Ostsee.
Kleine Boote, kleine Buchten, unter Segel erkunden. Das mag ich immer noch besonders.
 
Über die GfS bin ich dann seit 2011 aufs große Wasser gekommen.
Die Schiffe und das Konzept haben mich direkt angesprochen und ich finde es immer noch fantastisch.
In meine Rolle als Skipper bin ich hineingewachsen. Es war nicht geplant, es hat sich ergeben.
 
1999 habe ich den SSS gemacht (Ersatzhandlung, weil man im Winter nicht segeln konnte).
Später wollte ich einen Hochseeschein und den wollte ich wirklich. Das deutsche Ausbildungskonzept war mir dabei zu theoretisch und praxisfern, da hatte ich keine Lust drauf.
Ich bin dann nach England gegangen und hab im Winter im Solent Trainingstörns gefahren. Dann kam erst der Royal Yachtmaster Offshore und mittlerweile auch der Royal Yachtmaster Ocean.
Viel Praxis, viel Training, viel gelernt.
 
Ich freue mich darüber, mit GfS-Mitgliedern die klassischen und vor allem die außergewöhnlichen Routen zu erkunden zu dürfen.
 
Martin Odenwald
Martin Odenwald